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Heizen mit festen Brennstoffen in Feuerstätten unter 15 kW Nennwärmele

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Feuerstätten für feste Brennstoffe sind keine Müllverbrennungsanlagen!

Da mit Beginn der kalten Jahreszeit und den gestiegenen Energiepreisen eine verstärkte Nachfrage nach Feuerstätten für feste Brennstoffe besteht und diese auch eingebaut werden, muss neben den Vorteilen der Energieeinsparung und der CO2-neutralen Verbrennung auch der richtige Umgang mit diesen Feuerstätten erläutert werden.



Grundsätzlich dürfen Feuerstätten bis 15 kW Nennwärmeleistung nur mit folgenden Brennstoffen nach § 3 der Kleinfeuerungsanlagenverordnung betrieben werden:

Steinkohle, Steinkohlenbriketts, Braunkohle, Braunkohlebriketts, Brenntorf, Torfbriketts, naturbelassenes stückiges Holz sowie Preßlingen nach DIN 51731. Weiterhin dürfen diese Brennstoffe aber nur verbrannt werden, wenn die Feuerstätte für den Brennstoff geeignet ist. Diese Eignung geht aus der Zulassung bzw. der Aufstellanleitung oder dem Typenschild der Feuerstätte hervor.



Verboten ist es gestrichenes, lackiertes, beschichtetes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz sowie Sperrholz, Spanplatten oder Faserplatten in Feuerstätten unter 15 kW Nennwärmeleistung zu verbrennen.

Generell verboten ist das verbrennen von Papier, Karton, brennbaren Abfällen und Müll. Dieses unverantwortliche, strafbare Handeln gegenüber seinen Mitbürgern - es entstehen dadurch besonders gesundheitsschädliche Luftverunreinigungen und schadstoffbelastete Asche - führt zu einem Nutzungsverbot der Feuerstätte durch die zuständige Aufsichtsbehörde.



Aber auch Holz ist nicht gleich Holz, denn sein Einsatz ist eingeschränkt. Da Holz im frisch geschlagenen Zustand zu feucht ist, darf es erst nach einer trockenen, durchlüfteten Lagerung von 1 bis 3 Jahren (abhängig von der Holzart) mit einer Restfeuchte von max. 20% verbrannt werden.



Beschwerdefälle zeigen immer wieder, dass das verbrennen von Holz und anderen festen Brennstoffen zu einer Belastung für Mensch und Umwelt wird. Schuld daran sind in der Regel ungeeignete Feuerstätten, eine oftmals falsche Bedienung oder ein ungeeigneter Brennstoff bzw. zu feuchtes Holz. Es liegt also in der Eigenverantwortung jedes Mitbürgers, seine Feststofffeuerstätte so zu betreiben, dass keine Probleme und Nachbarschaftsbeschwerden auftreten und eine saubere und umweltverträgliche Verbrennung in der Feuerstätte stattfindet.



Holz ist nur bei vollständiger Verbrennung ein sauberer Brennstoff!

Ob eine vollständige Verbrennung gelingt, hängt unter anderem von der Holzfeuchtigkeit, der Luftzufuhr und von der Menge bzw. der Größe der Holzscheite ab.



Die Folgen einer unvollständigen Verbrennung sind eine verstärkte Rauchentwicklung, erhöhter Ausstoß von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff sowie Ruß und Teer. Der dadurch im Schornstein, unter Umständen innerhalb weniger Tage, abgelagerte Glanzruß kann dann zu einem Schornsteinbrand führen.

Feststellen lässt sich eine unvollständige Verbrennung ganz einfach am Geruch und am Rauch den die Feuerstätte erzeugt.



Offene Kamine dürfen nur mit naturbelassenem stückigen Holz und nur gelegentlich betrieben werden. Der gelegentliche Betrieb von Anlagen ist gegeben, wenn er nur an 8 Tagen pro Monat für jeweils 5 Stunden durchgeführt wird. Eine ständige Raumheizung damit ist einerseits unwirtschaftlich und anderseits verboten.



Bevor Sie eine Feuerstätte aufstellen bzw. kaufen sowie bei generellen Fragen rund um die Feuerungsanlage wenden Sie sich zuerst an den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister. Er berät Sie gerne, neutral sowie unabhängig.





Außerdem muss er, entsprechend § 55 der Hessischen Bauordnung, eine Vorabstimmung zur geplanten Feuerstätte ausstellen sowie abschließend die sichere Benutzbarkeit der gesamtem Feuerungsanlage (Feuerstätte, Verbindungsstück, Schornstein) bescheinigen.


15 kW Nennwärmeleistung

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Feuerstätten für feste Brennstoffe sind keine Müllverbrennungsanlagen!

Da mit Beginn der kalten Jahreszeit und den gestiegenen Energiepreisen eine verstärkte Nachfrage nach Feuerstätten für feste Brennstoffe besteht und diese auch eingebaut werden, muss neben den Vorteilen der Energieeinsparung und der CO2-neutralen Verbrennung auch der richtige Umgang mit diesen Feuerstätten erläutert werden.



Grundsätzlich dürfen Feuerstätten über 15 kW Nennwärmeleistung nur mit folgenden Brennstoffen nach § 3 der Kleinfeuerungsanlagenverordnung betrieben werden:

Steinkohle, Steinkohlenbriketts, Braunkohle, Braunkohlebriketts, Brenntorf, Torfbriketts, naturbelassenes stückiges Holz sowie daraus hergestelltes Sägemehl bzw. Sägespäne, Preßlingen nach DIN 51731 und Stroh oder ähnliche pflanzliche Stoffe.

Weiterhin dürfen diese Brennstoffe aber nur verbrannt werden, wenn die Feuerstätte für den Brennstoff geeignet ist. Diese Eignung geht aus der Zulassung bzw. der Aufstellanleitung oder dem Typenschild der Feuerstätte hervor.



Verboten ist es gestrichenes, lackiertes, beschichtetes oder mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz sowie Sperrholz, Spanplatten oder Faserplatten in Feuerstätten unter 50 kW Nennwärmeleistung zu verbrennen. Eine Ausnahme besteht lediglich für zugelassene Feuerstätten ab 50 kW Nennwärmeleistung in Betrieben der Holzverarbeitung.

Generell verboten ist das verbrennen von Papier, Karton, brennbaren Abfällen und Müll. Dieses unverantwortliche, strafbare Handeln gegenüber seinen Mitbürgern - es entstehen dadurch besonders gesundheitsschädliche Luftverunreinigungen und schadstoffbelastete Asche - führt zu einem Nutzungsverbot der Feuerstätte durch die zuständige Aufsichtsbehörde.



Handbeschickte Heizkessel sind beim Einsatz von stückigem Holz oder Biomasse grundsätzlich bei Volllast zu betreiben. Damit dies der Fall ist, muss bei Feuerstätten über 15 kW



Nennwärmeleistung immer ein Pufferspeicher mit einem Volumen von 25-50 Liter pro kW Nennwärmeleistung eingebaut werden. Dieser Pufferspeicher hat die Aufgabe, überschüssige Energie aufzunehmen und später wieder an das Heizungssystem abzugeben.



Beschwerdefälle zeigen immer wieder, dass das verbrennen von Holz und anderen festen Brennstoffen zu einer Belastung für Mensch und Umwelt wird. Schuld daran sind in der Regel ungeeignete Feuerstätten, eine oftmals falsche Bedienung oder ein ungeeigneter Brennstoff bzw. zu feuchtes Holz. Es liegt also in der Eigenverantwortung jedes Mitbürgers, seine Feststofffeuerstätte so zu betreiben, dass keine Probleme und Nachbarschaftsbeschwerden auftreten und eine saubere und umweltverträgliche Verbrennung in der Feuerstätte stattfindet.



Holz ist nur bei vollständiger Verbrennung ein sauberer Brennstoff!

Ob eine vollständige Verbrennung gelingt, hängt unter anderem von der Holzfeuchtigkeit, der Luftzufuhr und von der Menge bzw. der Größe der Holzscheite ab.



Die Folgen einer unvollständigen Verbrennung sind eine verstärkte Rauchentwicklung, erhöhter Ausstoß von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff sowie Ruß und Teer. Der dadurch im Schornstein, unter Umständen innerhalb weniger Tage, abgelagerte Glanzruß kann dann zu einem Schornsteinbrand führen.

Feststellen lässt sich eine unvollständige Verbrennung ganz einfach am Geruch und am Rauch den die Feuerstätte erzeugt.



Bevor Sie eine Feuerstätte aufstellen bzw. kaufen sowie bei generellen Fragen rund um die Feuerungsanlage wenden Sie sich zuerst an den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister. Er berät Sie gerne, neutral sowie unabhängig.

Außerdem muss er, entsprechend § 55 der Hessischen Bauordnung, eine Vorabstimmung zur geplanten Feuerstätte ausstellen sowie abschließend die sichere Benutzbarkeit der gesamtem Feuerungsanlage (Feuerstätte, Verbindungsstück, Schornstein) bescheinigen.


Aufstellraum der Zentralheizung

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Aufstellraum der zentralen Feuerstätte



Aufstellraum der Zentralheizung gleich Wasch- Trocken- oder Bastelraum?



Immer wieder trifft man als Schornsteinfeger bei seinen wiederkehrenden Mess- und Überprüfungstätigkeiten Aufstellräume für Feuerstätten, wie auf neben stehendem Bild zu sehen ist, an. Verwundert reibt man sich dann die Augen und muss den Heizkessel, nachdem man ihn gefunden hat, erst einmal frei räumen um die erforderlichen Tätigkeiten durchzuführen.

Gerne wird dieser Raum aber auch als Wasch- und Trockenraum bzw. als Werkstatt oder Bastelraum benutzt.

Doch dafür ist dieser Raum, auch wenn es in der Werbung zum Teil so zu sehen ist bzw. von Architekten geplant wird, nicht geeignet.



Aber warum??

Dies lässt sich schnell erklären:



Sauberkeit ist Trumpf im Aufstellraum der Feuerstätte.

Für die Verbrennung von 1 Liter Heizöl oder 1 m³ Gas werden ca. 15 ? 20 m³ Luft benötigt.



Wo gehobelt, gesägt oder geschliffen wird da fallen bekanntlich Späne bzw. Staub und wo Wäsche sortiert, gewaschen und getrocknet wird schweben feinste Faserpartikel und Flusen der Textilien in der Luft.



Diese Staub- und Faserpartikel werden durch den Luftstrom während der Laufzeit des Brenners angesaugt und verschmutzen den Brenner sowie bei atmosphärischen Gasfeuerstätten den Brennraum und verursachen dort in kürzester Zeit nicht unerhebliche Verschmutzungen.



Die Folge!?!

Es gelangt nicht mehr genügend Verbrennungsluft an den Brennstoff. Dadurch entsteht eine unvollkommene Verbrennung mit der Bildung von Ruß, die Feuerstätte verschmutzt und kann letztlich ausfallen.

Bedingt durch diese Verschmutzung der Wärmeübertragenden Flächen im Heizkessel kommt es zu einem höheren Brennstoffverbrauch, höheren Schadstoffemissionen und letztlich einem Anstieg des so schädlichen CO2-Gehaltes in unserer Umwelt.



Nicht unerwähnt bleiben darf an dieser Stelle die Gefahr der Korrosion an Feuerstätte, Verbindungsstück und Stahlschornstein durch Halogenkohlenwasserstoffe in der Verbrennungsluft. Diese ?leicht flüchtigen? Halogenverbindungen findet man in Reinigungs- und Entfettungsmitteln, in chemischen Reinigungen, in Lösungsmitteln und Verdünnern, in Klebstoffen sowie in aller Art von Sprühdosen.

In der Flamme bildet sich aus diesen, mit der Verbrennungsluft eingebrachten Halogenverbindungen eine sehr aggressive Salzsäure und ggf. Flusssäure. Davon werden alle metallischen Werkstoffe (einschl. Edelstahl) befallen. Dadurch bedingte Korrosionsschäden treten hauptsächlich im Brennraum und an Kesselheizflächen aber auch am Abgasstutzen, im Verbindungsstück und an Edelstahlschornsteinen auf.



Ein möglichst sauberes Umfeld der Feuerstätte ist also eine mitentscheidende Voraussetzung für eine umweltfreundliche und sparsame Verbrennung.



Alternativ ist der Einbau einer raumluftunabhängigen Feuerstätte zu empfehlen. Diese, vornehmlich für den Brennstoff Gas erhältlichen Feuerstätten, holen die Verbrennungsluft über eine dichte Leitung direkt aus dem Freien und sind somit unempfindlich gegenüber allen Verschmutzungen und schädlichen Einwirkungen aus dem Aufstellraum. Weiterhin wird die Luft, sofern sie im Gegenstrom über den Ringspalt der Abgasleitung angesaugt wird, vorgewärmt, was zu einer erhöhen des Wirkungsgrades beiträgt.



Wenn Sie noch Fragen zu diesem oder weiteren Themen rund um die Feuerungsanlage haben berät Sie IHR SCHORNSTEINFEGER gerne, neutral und unabhängig.





Bundesland: Hessen
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